Ascheberger freie Wählergemeinschaft positioniert sich zum Thema:

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Geschrieben von: Oliver Schur Montag, den 08. Juni 2015 um 08:08 Uhr

- Sanierung oder Neubau des Rat- und Bürgerhauses ?

Um was geht es?

Im Planungs- und Bauausschuss wird seit Monaten über die Frage diskutiert, ob das Rathaus und das Bürgerhaus saniert werden sollen, oder ob ein Neubau eine Alternativlösung darstellt?

Um überhaupt erste verlässliche Zahlen für eine Entscheidungsfindung zu bekommen, wurde ein Architekt beauftragt, eine Kostenermittlung durchzuführen. Das Ergebnis liegt jetzt vor. Danach würden sich die Sanierungskosten auf  € 580.000 belaufen!

Der Architekt ermittelte für einen Neubau mit ca. 500m² Nutzfläche Gesamtkosten von € 960.000. Darin sind Abbruchkosten der bestehenden Gebäude und alle Nebenkosten enthalten, nicht aber die Kosten für die Außenanlagen. Unterstellen wir dafür noch einmal € 75.000 und reduzieren wir den Flächenbedarf auf max. 300 m², so ergeben sich Neubaukosten (einschl. aller Nebenkosten und der Abbruchkosten der Altgebäude) in einer Größenordnung von € 680.000.

 

Was möchte die AfW erreichen?

Die AfW setzt sich dafür ein, ein neues Bürgerhaus mit Rathausfunktion und als zentrales Veranstaltungsgebäude für Ascheberg zu planen.

Wir sind sicher, dieses Vorhaben auch bei limitierten Gesamtkosten von max. € 750.000 umsetzen zu können.

Flexibel nutzbare Räumlichkeiten sind eine Grundvoraussetzung für ein neues Gebäude. Die erforderliche maximale Nutzfläche bei eingeschossiger Bauweise sehen wir eher bei 300 m² als bei 500 m², der Grundlage für die Architektenschätzung.

Wir brauchen Räumlichkeiten, die möglichst vielen Nutzern Aktivitäten erlauben und dabei auch unterschiedliche Raumgrößenanforderungen erfüllen.

 Das lässt sich über ein ausgeklügeltes Nutzungskonzept regeln. Wir stellen damit eine optimale Ausnutzung sicher und verhindern, dass reservierte Räume nutzlos aber Kosten verursachend leer stehen. 

Neu bei diesem Gedanken ist nur, dass die Nutzer keine Dauerreservierungen für bestimmte Flächen  haben, sondern Nutzungen an bestimmte Zeiten gebunden werden. Organisatorisch ist dabei nur zu lösen, wie Schreibtischfläche/Unterlagen der Nutzer trotzdem im Gebäude bleiben können. Das lässt sich über ein Schrankkonzept lösen und erspart den Raumnutzern Zeit und Wege.   

 

Warum keine Sanierung der Altgebäude?

Eine Sanierung der Altgebäude wäre nur dann sinnvoll, wenn die Kostenersparnis gegenüber einem Neubau erheblich wäre. Wenn Sie die Zahlen aus den Darstellungen zu „Um was geht es?“ vergleichen, sehen Sie, dass die Sanierung keine gravierenden Kostenvorteile bringt.

Hinzu kommt, dass die Sanierung keine neuen, moderne und vielfältig nutzbare Räume schafft, sondern die alten Raumstrukturen erhält. Dabei muss auch bedacht werden, dass schon jetzt Teile des Rathauses keine Rathaus- und Bürgerfunktion haben (vermietete Wohnung und alte Polizeistation). Mit anderen Worten: Wir haben derzeit auch zu viele Flächen in zu kleinen Raumeinheiten!

Auch ist ein barrierefreier  Zugang zu allen Räumen der Altgebäude nicht herstellbar oder nur mit kostentreibenden Maßnahmen. Dies ist ein wichtiger Punkt für die Entscheidung  für einen Neubau.    

 

Können wir uns einen Neubau leisten und wie wird  der Haushalt dabei belastet?

Die Zeit für langfristige Investitionen ist wegen des niedrigen Zinsniveaus am Kapitalmarkt günstig wie noch nie. Wenn wir eine 20-jährige Laufzeit für den Neubau anstreben, können wir nach heutigem Stand  mit einem Zinssatz von um 2 % kalkulieren. Der Tilgungssatz muss bei etwa 4 % liegen, um die angedachte Gesamtlaufzeit ohne Zinsrisiko einzuhalten.

Je € 100.000 Kapitalbedarf ergeben sich € 6.000 jährlicher Kapitaldienst. Bei nach unseren Vorstellungen T€  750 max. Gesamtkosten würde das einen jährlichen Kapitaldienst von T€ 45 bedeuten.  Wir gehen davon aus, dass mit dem Neubau auch Synergieeffekte verbunden sind und wir erhebliche Aufwendungen für Energiekosten und Reparaturen einsparen werden. Die geschätzte Größenordnung liegt  bei  mind. T€ 10 pro Jahr.

Aber auch dann ist uns die Dauerbelastung noch zu hoch. Deshalb  wird zu untersuchen sein, aus welchen Fördertöpfen wir noch günstigere Finanzierungsmittel und vor allen Dingen auch verlorene Zuschüsse erhalten können. Was wir noch tun können, lesen Sie in den Ausführungen zur nächsten Frage!

 

Gibt es Möglichkeiten, die langfristen Finanzierungsmittel zu reduzieren?

Die Antwort ist ein klares „Ja“!

Die Gemeinde Ascheberg muss eine Gesamtmaßnahme im Ortskern planen wie folgt:

  • Neubauplanung auf der alten Festwiese an der Langenrade (das Grundstück, auf dem auch der Maibaum steht)
  • Abriss  der Altgebäude nach Fertigstellung des Neubaus. Dadurch gibt es keine Einschränkungen bei den Nutzungsmöglichkeiten in der Bauphase.
  • Verkauf der wesentlichen alten Flächen, auf denen das Rathaus und das Bürgerhaus stehen und Verkauf des hinteren Grundstückes mit dem alten Wasserwerksgebäude.
  • Eine Bebauung des Gesamtareals durch einen Investor  muss als verdichtete Wohnbebauung erfolgen in einem ausgewogenen Verhältnis mit kleineren  familienfreundlichen und erschwinglichen Reihenhäusern und Wohnungsmietobjekten. Die tolle zentrale Lage dürfte hier gut nachgefragt werden.
  • Bei Abriss des alten Rathauses wird ein Geländestreifen in den Komplex der Feuerwehr eingeplant, damit auch längerfristig ggfs. Erweiterungsmaßnahmen darstellbar  bleiben.
  • Die Planung als Gesamtmaßnahme soll sicherstellen, dass wir absolut alle Fördermöglichkeiten ausschöpfen können. Deshalb muss die Planung aller Schritte durch externe Dienstleister erbracht werden. Gegebenenfalls können die Experten der Investitionsbank hier wertvolle Hilfestellungen geben.
  • Die langfristigen Kapitaldienste können je 100 T€ Kaufpreis aus den Grundstücksverkäufen um jährlich € 6.000 reduziert werden. Was sich tatsächlich als Kaufpreis erzielen lässt, bleibt noch mal abzuwarten. Aber per Saldo rückt durch die Bündelung aller Maßnahmen die Umsetzungsmöglichkeit in eine greifbare Nähe!

 

Sollten wir nicht auch die Bürgerinnen und Bürger Aschebergs in die endgültige Entscheidung einbinden?

Die Ascheberger freie Wählergemeinschaft spricht sich dafür aus, die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ascheberg in die Gesamtmaßnahme einzubinden. Denn wir wollen diese Neugestaltung in der Ortsmitte mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam auf den Weg bringen und sicher stellen, dass vorhandene Ideen und Vorschläge ausführlich diskutiert und ggfs. mit umgesetzt werden ! 

 

Positionspapier der Ascheberger freie Wählergemeinschaft

Winfried Petersen

Fraktionssprecher

Stand: 1.6.2015

 

Neues aus dem Planungs- und Bauausschuss

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Geschrieben von: Oliver Schur Donnerstag, den 28. Mai 2015 um 10:43 Uhr

Lange Zeit waren im PBA keine spannenden Themen zu bearbeiten, die Sitzungen waren von Routine geprägt.

Aus der Sitzung vom 7.Mai möchte ich nun ein Thema aufgreifen, das durchaus ein gewisses Potenzial hat, für Zündstoff zu sorgen - unser Rat- und Bürgerhaus.

Aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen ist die Gemeinde spätestens in 4 Jahren verpflichtet, die Heizungsanlage zu sanieren. Sinnvoll ist dieses Vorhaben allemal, die knapp 30 Jahre alte Anlage kann aus heutiger Sicht nicht wirtschaftlich arbeiten.

Die Umsetzung jedoch bereitet mir Sorgen.

Beide Gebäude, Rat- und Bürgerhaus, sind veraltet, sowohl technisch gesehen, als auch in Bezug auf die jetzige Nutzung.

Nun stellen sich 2 Möglichkeiten dar:

A) Die Sanierung der Gebäude

B) Abriss und Neubau eines Bürgerhauses

 

Der PBA hat vor einiger Zeit ein Gutachten anfertigen lassen, mit dem Auftrag, die Sanierungskosten zu ermitteln. Kurz gesagt, das Ergebnis erschreckt mich, es werden Kosten von mehr als einer halben Million beziffert.

Natürlich kann man einzelne Posten weglassen, oder auch nur einzelne Posten durchführen, inwieweit das Sinn macht, sei dahingestellt. Nach der Investition dieser Summe stehen jedoch die Gebäude so zur Verfügung, wie jetzt auch, es haben sich keinerlei neue Nutzungsmöglichkeiten ergeben.

Der einzige Gewinn wäre eine kleine Reduzierung der Heizkosten.

Wir, die AfW Fraktion, sehen hier eine Möglichkeit, durch einen Neubau, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Zum Einen kann ein Gebäude auf dem neuesten Stand der Technik errichtet werden, hier werden Kosteneinsparungen erzielt, die mit einer Sanierung nicht erreicht werden können. Zum Zweiten kann ein Bürgerhaus geplant werden, welches viel besser auf den heutigen und zukünftigen Nutzungsbedarf angepasst ist, als es die jetzigen Gebäude überhaupt sein können.

Die Positionen der SPD und CDU Fraktionen zeigen sich mir zurzeit etwas erschreckend. Jetzt eine teilweise Sanierung in langsamen Schritten , ein Neubau dann in 10 Jahren? Möglicherweise eine Strategie, die dem Bürger suggerieren könnte: „Das sollen doch andere machen!“  ?

 

Wir, die AfW, sagen:

- Keine Gelder unserer Bürger in Massnahmen stecken, die nur wenig Vorteil bringen und in relativ kurzer Zeit verloren sind!

- Wir müssen auch zukünftige Änderung des Baurechts im Auge behalten, in 2019 kommen deutliche Änderungen in den Vorgaben für den Bau von öffentlichen Gebäuden, die möglicherweise wenig Sinn machen, allerdings Baukosten erhöhen.

- Jetzt zukunftsorientiert ein Zentrum für unsere Bürger, unsere Vereine und Verbände schaffen

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2015

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Geschrieben von: Oliver Schur Mittwoch, den 15. April 2015 um 08:40 Uhr

Jürgen Voit
Erster Vorsitzender
Achterhof 4
24326 Ascheberg
04526-1222
27. März 2015

 

An alle
AFW Mitglieder


AFW Jahreshauptversammlung 2015
 

Sehr geehrtes AFW Mitglied,


zur Jahreshauptversammlung 2015 der AFW am


Montag, den 27. April 2015, um 19.00 Uhr
im Gasthof Langenrade – Gruppenraum in Ascheberg

lade ich Sie herzlich ein.
 

Tagesordnung:
TOP 1: Begrüßung durch den Vorsitzenden
TOP 2: Genehmigung oder Änderung der Tagesordnung
TOP 3: Kurzer Bericht des Vorsitzenden
TOP 4: Bericht aus den Ausschüssen und der Fraktion
TOP 5: Kassenbericht
TOP 6: Aussprache zu den Punkten 3. bis 5., so noch nicht direkt erfolgt
TOP 7: Entlastung des Vorstands
TOP 8: Wahlen
TOP 9: Aktuelle Themen aus unserer Gemeinde, wenn nicht schon unter TOP 4 behandelt.
TOP 10: Verschiedenes
 

Jürgen Voit

   

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