Ascheberger Bürgermeister Joachim Runge abgewählt.

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Mit großer Mehrheit haben die Gemeindevertreter die Konsequenzen aus einer seit Monaten schwelenden Krise um Bürgermeister Runge gezogen: Emotional hoch her ging es am 6.7. in der Gemeindevertreterversammlung im Langenrader Gasthof. Nocheinmal legte Bürgermeister Runge dar, dass es aus seiner Sicht in der Vergangenheit keine Kommunikationsprobleme und Abstimmungsschwierigkeiten zwischen ihm und den Gemeindevertretern gegeben habe.

Unter dem Applaus einiger Zuhörer beschrieb Runge seine Leistungen für Ascheberg. Redner der Fraktionen beklagten aber, das sich der parteilose Politiker nicht an Absprachen gehalten und  viele Alleingänge zu verantworten habe, wie etwa das Vorgehen des Bürgermeisters im Zusammenhang mit der geplanten Skateranlage.  Mit 15 zu einer Gegenstimme wurde Runge schließlich abgesetzt. Lautstark verliessen einige Anhänger Runges danach die Gemeindevertreterversammlung. Die Gemeindevertreter wählten anschliessend einstimmig den CDU Politiker Herbert von Mellenthin zum neuen ehrenamtlichen Bürgermeister von Ascheberg.

AFW Fraktionschef Rainer Hadeler meinte dazu: Die Wahl von Herbert von Mellenthin ist zum jetzigen Zeitpunkt genau das Richtige für Ascheberg. Um wieder die nötige Ruhe in die Amtsgeschäfte zu bekommen, hat er die Unterstützung der AFW. Wichtige Themen, wie die Ausamtung oder die weitere Entwicklung unserer Gemeinde dürfen nicht aus den Augen verloren werden. Hervorzuheben sind das Fachwissen und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit. Beides hat Herbert von Mellenthin als Vorsitzender des Geschäftsausschusses hinreichend bewiesen.

In den kommenden drei Jahren bis zur Kommunalwahl setzt die AFW zum Wohle der Bürger in Ascheberg auf eine gute Zusammenarbeit mit von Mellenthin. Wir werden ihn konstruktiv bei seiner Arbeit begleiten.

Zur Berichterstattung der KN : Klick!